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Weinanbau in der Toskana - Heimat des Chianti

Weinregion Toskana


In vino veritas. Im Wein ist Wahrheit. (Alkäus - griechische Lyriker)

Die Toskana gehört zu den schönsten Regionen in Italien. Malerische Weinhänge durchziehen die toskanische Hügellandschaft. Zypressen, Weinreben und typisch italienische Terracotta Farben prägen die Sinne von Besuchern der Toskana. In der Tradition der Toskana nimmt der Wein seit jeher einen beachtlichen Platz ein. Bereits im 11. Jahrhundert begannen in der Toskana Mönche mit dem Anbau von Rotwein und Weißwein. Die offizielle Anerkennung wurde mit einem italienischen Gesetz aus dem Jahre 1932 festgelegt, das die ganze Toskana zu einem zentralen Herstellungsgebiet erklärte. Heute ist die Toskana vor allem für ihre Rotweine bekannt.

Die Toskana ist besonders berühmt für ihre einheimische Rebsorte Sangiovese, aus dieser drei besonders gute Weine hervorgegangen sind: der elegante Chianti, der herbe Brunello di Montalcino und der fruchtige Nobile di Montepulciano.

Der Chianti war bereits im 13. Jahrhundert ein erfolgreicher Rotwein und ist bis heute seinem Ruf gerecht geblieben. Als Klassiker unter den italienischen Weinen wurde er häufig in Fiascos, den strohumflochtenen Flaschen verkauft. Das Gebiet des "Chianti Classico", dem klassischen Chianti-Wein, besteht aus acht Gemeinden: Greve in Chianti, Gaiole, Radda, Castellina, Castelnuovo Berardenga, San Casciano, Poggibonsi und Tavarnelle, die zwischen Florenz und Siena liegen. Das beste Chianti-Gebiet liegt in Rufina und stellte den Chianti Rufina her. Der Chianti ist ein rubinroter Wein, der im Alter auch zu einer granatroten Farbe tendiert. Er hat ein ausgeprägtes Bouquet und einen herb-würzigen, leicht tanninhaltigen Geschmack.

Der Brunello di Montalcino wird aus einer Spielart der einheimischen Sangiovese-Rebsorte gekeltert, der sogenannten Sangiovese Grosso oder Brunello-Traube. Er wächst in einem von trockenen Ebenen und Hügeln umgebenen Gebiet, das von ursprünglich 100 Hektar im Jahre 1968 auf inzwischen 900 Hektar gewachsen ist. Der Brunello di Montalcino wurde von der Familie Biondi Santi im Weingut "Il Greppo" gezüchtet und angebaut und erfreute sich in den sechziger Jahren so großer Beliebtheit, dass sein Preis in die Höhe schoss. Der Brunello di Montalcino ist ein Barrique-Wein und farblich dem Chianti gleich - ein rubinroter Wein, der im Alter auch zu einer granatroten Farbe tendiert. Er hat ein würziges, vanilliges Bouquet, das an Veilchen erinnert. Er schmeckt wuchtig-herb und hält sich noch lange im Mund.

Der Nobile di Montepulciano wird in Montepulciano in der Südtoskana angebaut. Im 16. Jahrhundert reservierte sich Papst Paul III., der in diesem Städtchen geboren wurde, stets einige Flaschen dieses "edlen" Weines (ital.: nobile = edel, adlig). Dieser rubin- bis granatrote Wein hat ein intensives Bouquet von roten Früchten, Tabak und Vanille. Der Geschmack ist elegant mit einem geschmeidigen Nachgeschmack weicher Tannine und dem Aroma gereifter Kirschen und Waldbeeren.

Hier haben wir für Sie ein paar ausgewählte Weine

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